Donnerstag, 12. Mai 2011, 18 - 22 Uhr
12. Mai - 18. Juni 2011
Di - Fr, 12 - 18 Uhr, Sa, 11 - 15 Uhr
Sa, 14. Mai 2011 und So, 15. Mai 2011, 11- 17 Uhr
Donnerstag, 12. Mai, 20:00 Uhr
Benjamin Seror
Songs for Flowers and Jackets
Performance
Galerie Andreas Huber, Schleifmühlgasse 6-8 , 1040 Wien
Donnerstag, 12. Mai, 20:30 Uhr
Michele Di Menna
Rigorous Lines Framed in Cool Toned Symmetry
Performance
Galerie Emanuel Layr, An der Hülben 2, 1010 Wien
Freitag, 13. Mai, 14.00 Uhr
Slavs and Tatars
Molla Nasreddin: the magazine that would've, could've, should've
Performative Lesung / Dauer 30-40min + anschließende Diskussion
Kerstin Engholm Galerie, Schleifmühlgasse 3, 1040 Wien
departure – Panelprogramm auf der VIENNAFAIR
OPEN FORUM: EAST by SOUTH WEST
Das diesjährige departure-Panelprogramm widmet sich drei ausgewählten Themenschwerpunkten des Galerienprojektes curated by_vienna 2011: EAST by SOUTH WEST. Der Fokus von
curated by_vienna 2011 richtet sich auf die zeitgenössische Kunst und Kultur Ost- und Südosteuropas, einem erweiterten geografischen Raum einschließlich der baltischen Staaten, Russlands, des ehemaligen Jugoslawien und der Türkei. An curated by_ beteiligte KuratorInnen und KünstlerInnen sowie geladene ExpertenInnen diskutieren aktuelle Themen und Perspektiven für Kunst und Kultur in dieser Region.
Zeit: Samstag, 14. Mai 2011, 13:00 – 18:30
Ort: VIENNAFAIR, Messe Wien, Halle A, Messeplatz 1, 1020 Wien
Die Panels werden in englischer Sprache abgehalten und von Simon Rees, kuratorischer Koordinator von curated by_vienna 2011, moderiert.
13:00 – 14:30
Ohne Label: Feminismus in Ost- und Südosteuropäischer Kunst
Der Status der Arbeit von Künstlerinnen aus den post-kommunistischen Ländern Europas und der Türkei ist nach wie vor unklar – auch nach großen Ausstellungen wie „Gender Check“ (2010 im MUMOK, Wien und in der Zacheta Nationalgalerie, Warschau) und trotz eines hohen Frauenanteils in Leitungsfunktionen führender Kunstinstitutionen. Die Teilnehmerinnen diskutieren den sozialen Status von Frauen angesichts festgeschriebener sozio-politischer Haltungen und verbreiteter religiöser Vorurteile sowie die Rolle des Feminismus in der zeitgenössischen Kunst und Gesellschaft.
Teilnehmerinnen:
Silvia Eiblmayr, Kuratorin, Autorin und Herausgeberin; Autorin des Buches „Die Frau als Bild. Der weibliche Körper in der Kunst des 20. Jahrhunderts”, lebt und arbeitet in Wien
Flaka Haliti, Künstlerin, geboren in Priština, lebt und arbeitet in Frankfurt a.M
Alina Serban, Kunsthistorikerin und freie Kuratorin, Bukarest
Nil Yalter, geboren in Kairo, seit Mitte der 60-er Jahre eine der einflussreichsten Künstlerinnen in Paris
15:00 – 16:30
Altlasten des Kolonialismus Heute
Nationalitäten, Staaten und die Bevölkerung Ost- und Südosteuropas wurden seit hunderten Jahren von verschiedenen Phasen von „Empire“ definiert und geprägt (Österreichisch-Ungarische Monarchie, zaristisches Russland, Osmanisches Reich und Kommunismus des 20. Jahrhunderts). Vor diesem Hintergrund ist Ost- und Südosteuropa seit 1989/1991 und nach dem Ende der kommunistischen Ära auf der Suche nach neuen Identitäten. Die TeilnehmerInnen diskutieren über Zusammenhänge und Herausforderungen dieser Prozesse und deren Relevanz für das tägliche Leben und die bildende Kunst.
TeilnehmerInnen:
Joseph Backstein, Kommissär der Moskauer Biennale für Gegenwartskunst und künstlerischer Leiter des Instituts für zeitgenössische Kunst in Moskau
Iara Boubnova, Gründungsdirektorin des Institute of Contemporary Art (ICA) und freie Kuratorin, Sofia
Slavs and Tatars, Künstlerkollektiv, arbeitet östlich der ehemaligen Berliner Mauer und westlich der Chinesischen Mauer, mit Sitz in Eurasien
17:00 – 18:30
Periphery-Dot-Com
Die zunehmende Globalisierung des Kunstmarktes stand während der letzten zehn Jahre fortwährend im Fokus medialer Berichterstattung, speziell die Entstehung zahlreicher Biennalen (inklusive der Manifesta), die Aufnahme zehn postkommunistischer Staaten in die Europäische Union, der Billigfliegerboom, der (im Diskussionstitel angedeutete) Siegeszug des Internets und die Erschließung neuer Kunstmärkte in China, Indien, dem Nahen Osten und Russland. Die Erfahrungen der Panel-TeilnehmerInnen erzählen eine andere Geschichte: Diskutiert werden der Ausschluss von aus der „Peripherie“ stammenden KünstlerInnen von bedeutenden Ausstellungen in den globalen Kunstzentren sowie der relativ geringe Anteil eines internationalen Publikums bei wichtigen Ausstellungen und Kunstveranstaltungen an Orten, die als abgelegen wahrgenommen werden.
TeilnehmerInnen:
Bassam el Baroni, Co-Kurator der Manifesta 8 (2010) in Murcia und Direktor des Alexandria Contemporary Arts Forum in Alexandria
Ami Barak, Kommissär für den rumänischen Pavillon auf der 54. Biennale in Venedig 2011, freier Kurator und Kunstkritiker, Paris
Adam Budak, Kurator für zeitgenössische Kunst am Kunsthaus Graz, und Mitbegründer des kuratorischen Ausbildungsprogramms an der Jageillonian University, Krakau
Dessislava Dimova, Autorin und freie Kuratorin, Co-Kuratorin der 2. Internationalen Biennale für zeitgenössische Kunst in Antakya, lebt und arbeitet in Brüssel
Nicolaus Schafhausen, Direktor der staatliche Stiftung Witte de With, Center for Contemporary Art, Rotterdam
eröffnet während: VIENNAFAIR
12.-15. Mai 2011
Preview 11. Mai 2011
www.viennafair.at Fruits Flowers and Clouds
12.-14. Mai 2011
www.fruitsflowersandclouds.at
