Ausstellungen


 
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layr wuestenhagen
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galerie grita insam
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mario mauroner
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lukas feichtner galerie
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charim galerie wien
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krobath wien
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Künstler

Pawel Althamer, Luka Berchtold, Hannah Breitfuss, Matthias Böhler, Ida Divinzenz, Baptiste Elbaz, Roland Gaberz, Veronika Gahmel, Donat Grzechowiak, Johanna Guggenberger, Konrad Kager, Stefan Klampfer, Matthias Kendler, Tonio Kröner, Bettina Mangold, Andrea Maurer, Nanna Nordström, Andreas Nutz, Noële Ody, Lukas Oppenauer, Michel Pagel, Sabrina Peer, Heidi Rada, Eva Seiler, Dominika Soran, Stefan Stecher, Fabian Störk, K. Mario Strk, Klemens Waldhuber, Julian Wallrath

 

FILMIKI

Pawel Althamers Konzept sieht zwei parallel laufende Projekte vor:
Das erste Projekt wird von ausgesuchten Kunststudenten Pawel Althamers (derzeit Professor f. Objekt-Bildhauerei, Akademie der bildenden Künste, Wien) und weiteren, von diesen Kunststudenten eingeladenen Künstlern gestaltet. Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Frage der Produktion und Konsumation von Kurzfilmen, die nach Vorbild eines bestehenden Filmwerks produziert wurden.
Hierzu produzieren sowohl Künstler als auch Galeriebesucher Kurzfilme nach Vorlage eines bestehenden filmischen Werks. Kameras, Bühnenbild und Requisiten stehen dafür in einem zu einem Filmset umgewandelten Raum zur Verfügung. Die so entstandenen Filme werden in der Ausstellung zu sehen sein, wobei das Programm wöchentlich ausgetauscht wird.

Für das zweite Projekt produziert Pawel Althamer eine eigene Arbeit: eine speziell auf das mittelalterliche Galeriehaus eingehende Installation einer mittelalterlichen Kinderstube. In dieser wird neben Skulpturen und Readymades auch ein hierfür produzierter Super-8-Film zu sehen sein, in welchem Althamer Szenen von Ridley Scotts Kreuzritterfilmepos „Königreich der Himmel“ reinterpretiert.
Die Installation wird zeitweise von Althamer sowie dessen Frau und Sohn „bewohnt“ werden.

Pawel Althamer

 

Pawel Althamer

Er wurde 1967 in Warschau geboren. Von 1988 bis 1993 studierte er bei Grzegorz Kowalski an der Hochschule für Bildende Künste in Warschau.
Das Bonnefantenmuseum in Maastricht ehrte den Künstler 2004 mit dem „Vincent van Gogh Bi-annual Award for Contemporary Art in Europe”. Neben öffentlichen Projekten wie Brodno (2000) in Warschau, Weronika (2001) in Amden und Unsichtbar (2002) in Berlin weist der Künstler seit 1993 zahlreiche Einzelausstellungen auf. Hierzu gehören Präsentationen in der Kunsthalle Basel (1997) und im Museum of Contemporary Art in Chicago (2001). Zu seinen jüngsten Projekten und Einzellausstellungen zählen Au Centre Pompidou im Centre Pompidou (2006) sowie Black Market bei Neugerriemenschneider (2007) in Berlin, One of Many, Fondazione Nicola Trussardi, Mailand, Pawel Althamer und Andere in der Wiener Secession (2009) und Frühling in der Kunsthalle Fridericianum in Kassel (2009). Er war Teilnehmer an einer Vielzahl international renommierter Gruppenausstellungen wie der documenta X (1997) in Kassel, der Manifesta 3 (2000) in Ljubljana, der 50. Biennale in Venedig (2003) und der 4. Berlin Biennale (2006) sowie der Skulptur Projekte Münster (2007).

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Dana Charkasi

Fleischmarkt 11, 1010 Wien
www.dana-charkasi.com
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Künstler

Martin Arnold
Runa Islam
Owen Land

 

Blinzeln

Der Mensch blinzelt zwischen 8 und 41 Mal pro Minute. In diesem Zeitraum ist er durchschnittlich 6 Sekunden blind. Film flimmert: Projiziert werden 24 Bilder pro Sekunde, die von 48 Dunkelphasen unterbrochen werden.
Im Duster des Kinos, vor der flackernden Leinwand, setzt der Lidreflex bei rund der Hälfte des Publikums an den gleichen Stellen des Geschehens ein. An Orten der Projektion wird daher nicht nur kollektiv gesehen, sondern auch kollektiv übersehen. Die Besucher werden dort nicht zuletzt über die soziale Schleife des simultan wiederholten Blinzelns zum Publikum, konstituieren sich durch eine gemeinsame temporäre Blindheit als Gruppe.
Lässt sich eine Geschichte des Sehens erzählen ohne eine Geschichte des Übersehens? Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die ein gemeinsames Interesse haben am Erkennen und Verkennen, Wahrnehmen und Nicht-Wahrnehmen, Erscheinen und Verschwinden – am Blinzeln.

Martin Arnold

 

Martin Arnold

ist einer der profiliertesten Filmemacher im Bereich des experimentellen Films. Internationale Bekanntheit erlangte er v. a. mit einer Reihe von 16-mm-Filmen, u. a. pièce touchée (1989), passage à l’acte (1993) und Alone. Life Wastes Andy Hardy (1998). In den letzten Jahren entstanden digitale Filminstallationen wie Deanimated – The Invisible Ghost (2002), Silent Winds (2005) oder Coverversion (2008).
Arnolds Filme wurden im Rahmen von internationalen Filmfestivals (z.B. in Cannes, Rotterdam, New York) und in renommierten Museen und Cinematheken (u. a. Centre Pompidou, Cinematheque Royale, Brüssel, Tate Modern, National Film Theatre London, MoMA) gezeigt.

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Martin Janda

Eschenbachgasse 11, 1010 Wien
www.martinjanda.at
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Künstler

Lucas Ajemian
Mike Bouchet
Terry Fox
Alex Hubbard
Stuart Sherman
Misha Stroj
Lisa Williamson
Virginie Yassef

 

Auteur / Amateur

Die Künstler dieser Ausstellung kommen aus zwei Epochen, den späten Sechziger- und Siebzigerjahren, also den ersten Jahren der Videokunst, und heute. In beiden Fällen zeigen die Werke einen „amateurhaften“ Zugang zur Kunst, wobei der Amateur als jemand verstanden wird, der die Kunst liebt und sich mit einem Medium auf eigene Faust auseinandersetzt. Der Unterschied zwischen den Generationen besteht in ihrer jeweiligen Auffassung des „Amateurschöpfers“. Obwohl heutige Künstler die Hoffnung der ersten Videokünstlergeneration auf eine „unschuldige“ Ungezwungenheit aufgeben mussten, stellt ihnen gerade ihre Übervertrautheit mit der Digitaltechnologie Mittel zur Verfügung, demselben Medium mit informierten und doch informellen Methoden neue Formen abzugewinnen.

Julien Bismuth

 

Julien Bismuth

Julien Bismuth (geboren 1973 in Paris) lebt und arbeitet in New York. Zuletzt gezeigt u.a. bei der Armory Show 2010 (Einzelpräsentation), NY; Einzelausstellungen in der Galerie Parisa Kind, Frankfurt; Galerie Georges-Philippe & Nathalie Vallois, Paris; Layr Wuestenhagen, Wien; Gruppenausstellungen bei David Zwirner, NY; Peter Blum Gallery, NY; La Ferme du Buisson, Paris. Performances im Tate Modern, London; Kunsthalle Wien project space. Kommende Einzelausstellungen im CRAC Alsace, Altkirch; Bloomberg SPACE, London; Kunstverein Bremen.

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Layr Wuestenhagen

An der Hülben 2, 1010 Wien
www.layrwuestenhagen.com
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Künstler

Jacques André
Danai Anesiadou
Cory Arcangel
Anetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová
Assaf Gruber
Guillaume Paris
Andreas Reiter Raabe
Thomas Stimm & Leopold Redl

 

A BAS LENINE, OU LA VIERGE A L'ECURIE

Die Ausstellung, die ihren Titel Luis Buñuel verdankt, nähert sich dem Phänomen Kino mit kritischem, bisweilen auch ironischem Blick.
Ohne jede Fasziniertheit vom Massenpublikum versucht sie, weniger nahe liegende Beziehungen zwischen Kunst und Film herzustellen. Die Anzahl an Arbeiten, die bewegte Bilder verwenden, ist daher beschränkt.
Stattdessen gibt es Skulpturen, Fotografien, Performance usw. Die ausgewählten Werke, die entlang zweier thematischer Achsen gruppiert sind – der Dekonstruktion des kinematografischen Apparats einerseits (Jacques André, Anetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová, Andreas Reiter Raabe, Cory Arcangel) und der Appropriation andererseits (Guillaume Paris, Assaf Gruber, Thomas Stimm & Leopold Redl, Danai Anesiadou) –, versuchen, das Kino in Formen und Fragen aus der bildenden Kunst zu übersetzen. Die mittlerweile beachtlich vielen Filme machenden Künstlerinnen und Künstler werden also vorsätzlich ignoriert. Darüber hinaus ist keiner der teilnehmenden KünstlerInnen ausschließlich oder auch nur besonders am Medium Film interessiert. Wie aus der Ausstellung zu schließen, ist ein Bezug zum Film nicht automatisch an ihren anderen Werken abzulesen. In manchen Fällen existierte er gar nicht, bevor er durch den Kontext dieser Ausstellung bewusst hergestellt wurde. (Pierre Bismuth, 2010)

Pierre Bismuth

 

Pierre Bismuth

Pierre Bismuth, 1963 in Paris geboren, lebt und arbeitet in Brüssel.
2005 erhielt er den Oscar in der Kategorie „Best Original Screenplay” für den Film „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“. In seiner Arbeit setzt er sich – oft humorvoll – mit den Phänomenen und Produkten der Massenkultur auseinander. Er hinterfragt festgelegte Codes in der Wahrnehmung der Realität und fordert in der Konfrontation mit kulturellen Objekten und deren scheinbar evidenter Bedeutung beim Betrachter eine kritische Haltung ein. Ausgehend von der Kunstgeschichte und den kulturellen Referenzen – in der Mode bis hin zum Film – arbeitet Bismuth in diversen Medien: von Collage und Zeichnung bis Installation, Video und Drehbuch.

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Christine König Galerie

Schleifmühlgasse 1A, 1040 Wien
www.christinekoeniggalerie.com
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Künstler

Marina Belova
Victoria Begalskaya
Dmitry Gutov
Dmitry Logutov
Vlad Mamyshev-Monroe
Georgy Ostretsov
PG
The Blue Noses
Gor Chachal
Ilya Chichkan

 

Parallel Cinema Video Remakes, Fortsetzungen und Vorläufer des World Cinema

Neue Technologien haben es vielen ermöglicht, als Künstler erfolgreich zu sein, selbst jenen, die nicht für zeitgenössische Malerei oder Bildhauerei zu gebrauchen sind. Zu Beginn folgten die Videokünstler den Spuren der Filmindustriepioniere, um alle Bereiche des Metiers kennenzulernen. Dabei entdeckten sie, oft unwissentlich, Methoden des frühen Stummfilms wie Kurzfilmformat, High-motion-Filmaufnahmen, doppelte Belichtung etc. Außerdem begannen Videokünstler, manchmal unbeabsichtigt, mit der Medienwelt zu konkurrieren: durch Umformung der Bilder aus Musikvideos, bekannten TV-Serien, Werbungen, Pornofilmen oder typischen Hollywood-Blockbustern. Unsere Ausstellung zeigt die Beziehungen zwischen Videokunst und Kino – von der Wiederentdeckung der Techniken des Stummfilms bis zum Remake von Kultfilmen.

Blue Noses

 

Blue Noses

Die russische Künstlergruppe BLUE NOSES, bestehend aus Alexander Shaburov und Viacheslav Mizin, wurde international durch ihre provokativen Performances und sarkastischen Tabubrüche bekannt. Seit 1999 dekonstruieren sie mittels Fotografie oder Video Klischees quer durch die Medien-, Kunst-, und Politikwelt. Besonders gern machen sie sich über Personen mit Macht her, welche der Lächerlichkeit preisgegeben und zu Masken degradiert, neben den Künstlern selbst, herrliche Hauptfiguren abgeben.

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Knoll Galerie Wien

Gumpendorfer Straße 18, 1060 Wien
www.knollgalerie.at
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Künstler

Béla Tarr

 

Sátántangó

Zwei Dutzend existenzialistisch gezeichneter Desperados treten aus dem nass-trüben Horizont der ungarischen Tiefebene, eingebrannten Inkunabeln gleich, hervor. Ihre Behauptung ist die von der sprichwörtlichen Ausdauer gegen sich selbst, gegen Zeit und Raum. Elegisch spinnt sich ihr ganz normaler Alltag durch sechs Kapitel voller Tragik und Absurdität. Sátántangó gilt, mit einer Länge von sieben Stunden, als Meilenstein des Autorenfilms.

Die Familien Halics, Horgos, Kráner und Schmidt, Futaki, Kelemen, Kerekes, Irimiás und Petrina, Estike, Sanyi, der Doktor, der Schuldirektor, der Wirt und ein paar Gendarmen sind die ProtagonistInnen, deren Geschicke László Krasznahorkai im gleichnamigen Roman miteinander verstrickt. Béla Tarrs filmische Interpretation setzt die Darsteller autistisch ins Bild, wobei er Atmosphäre und Bildkomposition eng aneinanderführt. Filmische Konzentration entsteht als Verbindung von konzeptuellem Eigenwillen mit einer außergewöhnlichen melancholisch-epischen Kraft.

Josef Dabernig

 

Josef Dabernig

geboren 1956 in Kötschach-Mauthen, Österreich. Bildender Künstler. Kurzfilme seit 1994. Lebt in Wien.
Einzelausstellungen u.a. in der Galerie Andreas Huber, Wien (2007); Galerie im Taxispalais, Innsbruck (2006); National Museum of Contemporary Art, Bukarest (2006); Bunkier Sztuki, Krakau (2005); Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig (2005); BAK - basis voor actuele kunst, Utrecht (2003); Contemporary Art Center, Vilnius (2002).
Beteiligungen an der Manifesta 3 in Ljubljana (2000) und den Venedig-Biennalen von 2001 und 2003.

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Andreas Huber

Capistrangasse 3, 1060 Wien
www.galerieandreashuber.at
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Künstler

Daniel Pitín
Tomáš Svoboda

 

Mrs. Roberts is gonna be late

Daniel Pitín (1977) ist in erster Linie Maler und arbeitet mit teilweise zu Filmsets erweiterten Installationen. Seine Malerei ist sehr von der Auseinandersetzung mit dem Film geprägt. Die Beschäftigung mit Architektur im Zusammenhang mit der Konstruktion von geschlossenen Bildwelten im Film verbindet ihn mit Tomáš Svoboda (1974). Dieser thematisiert die Entstehungsbedingungen dessen, was uns als Film erscheint, und trifft so auf ein künstlerisches Anliegen, das auch das Werk von VALIE EXPORT bestimmt:

"Im Expanded Cinema – Expanded Arts – wurde das Filmgeschehen zuerst in seine formalen Bestandteile zerlegt und dann wieder neu zusammengesetzt. Die Operatoren des Verbandes Film, wie Leinwand, Kinosaal, Projektor, Licht, Zelluloid wurden teilweise durch die Wirklichkeit ersetzt, um neue Zeichen des Realen zu setzen.“ (VALIE EXPORT „Expanded Cinema as Expanded Reality“, 1991)

Das Filmische unserer Wahrnehmung, das durch Filme vermittelte Sehen, welche uns zur habituell angeeigneten Wahrnehmungsform wurde, ist Gegenstand der Ausstellung.

VALIE EXPORT

 

VALIE EXPORT

VALIE EXPORTs künstlerische Arbeit umfasst u.a. Video-Environments, digitale Fotografie, Installationen, Body-Performances, Spielfilme, Experimental- u. Dokumentarfilme, Expanded Cinema, konzeptuelle Fotografie, Körper-Material-Interaktionen, Persona-Performances, Objekte, Skulpturen.

VALIE EXPORT gilt als eine der wichtigsten internationalen Pionierinnen konzeptueller Medien-, Performance- und Filmkunst. Sie ist mit signifikanten Werken in bedeutenden Sammlungen großer Museen vertreten: Centre Pompidou, Tate Modern, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, MoMA, MOCA etc.

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Charim Galerie Wien

Dorotheergasse 12/1, 1010 Wien
www.charimgalerie.at
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Künstler

Yael Bartana
Guy Ben-Ner
Sanja Ivekovic
Anna Jermolaewa
Irina Korina
Oleg Kulik
Alicja Kwade
Aernout Mik
Hans Schabus
Jan Schumann
Dziga Vertov

 

Kino-eye moves time backwards (Dziga Vertov)

Ausgehend von einem permanenten Dialog, in welchem Anna Jermolaewa ihre eigenen Arbeiten mit denen von anderen KünstlerInnen sieht, hat sie für die Ausstellung curated by_vienna 2010 Positionen zusammengestellt, die zwar sehr unterschiedliche filmische Ansätze aufweisen, zwischen denen sich aber viele Querverbindungen spannen.
Es bildet sich ein feines Netz, in welchem z.B. Dziga Vertov mit seiner Strategie des versteckten Filmens in der Arbeit „Kinoglaz“ genauso Platz findet wie Jan Schumann, der die Kontrolle über das Bild in „REC“ völlig aus der Hand gibt.
Aber auch Inszenierungen, wie etwa das Video „Stealing Beauty” von Guy Ben-Ner, in dem er mit seiner Familie unerlaubterweise in mehreren Filialen von Ikea dreht, sowie die Dokumentation einer Performance des „menschlichen Hundes” Oleg Kulik, aber auch das skulpturale Erweitern des filmischen Mediums in den Raum bei Hans Schabus finden ihren Platz in der Zusammenstellung, welche Jermolaewa als eine Art Ornament beschreibt, in dem sich all die Aspekte des Mediums des bewegten Bildes – von politischen und medienreflexiven bis hin zu Anleihen an das klassische Kino – wiederfinden, welche die Künstlerin an diesem so sehr begeistern.

Anna Jermolaewa

 

Anna Jermolaewa

Anna Jermolaewa (geboren 1970 in St. Petersburg, Russland) ist Professorin für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlruhe und zeigt ihre Foto- und Videoarbeiten in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen. Die bereits mehrfach ausgezeichnete Künstlerin (Preis der Stadt Wien 2009, Ursula Blickle Förderpreis 2002) lebt und arbeiten in Wien. In ihren Videoarbeiten dokumentiert sie alltägliche und vertraute Situationen auf nüchterne Art und Weise und legt durch gewählte Bildausschnitte, Montage und die Wahl des Moments das Skurrile und Absurde im Banalen offen.

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Engholm Galerie Wien

Schleifmühlgasse 3, 1040 Wien
www.engholmengelhorn.com
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Künstler

Tom Burr
Keren Cytter
Rachel Khedoori
David Lamelas
Josephine Meckseper
Neša Paripović
Jack Pierson
Michael Riedel
Aïda Ruilova
Ed Ruscha
Tom Simpson
Anders Smebye
Annika Ström
Hans Weigand/Heimo Zobernig

 

You`re scripted!

Aspekte des Performativen und der Referenzen zu Film in der bildenden Kunst

Die Ausstellung „You're scripted!“ vereint unterschiedlichste Arbeiten internationaler KünstlerInnen, die sich alle auf eine andere Weise auf das Thema Film beziehen, ohne zwingend auch in diesem Medium zu operieren. Der Kurator hat bewusst künstlerische Ansätze gesucht, die entweder im Bereich des Performativen anzusiedeln sind oder mit Referenzen zu Film arbeiten. Der Fokus liegt hier auf einer ganz bewusst heterogenen Auswahl, die sich von verschiedenen Seiten mit dem Themenbereich Film überschneidet oder ihn gar nur streift.
Diese Fragen von Übersetzung und von Vermischung sind insofern interessant als sie auch in der Kunstgeschichte, speziell in der seit der Moderne, eine große Rolle spielten. Unter anderem war vor allem auch das Experimentieren von KünstlerInnen in anderen Medien, in denen sie nicht primär tätig waren, für bestimmte Entwicklungen in der Kunst maßgeblich wichtig.

Marko Lulić

 

Marko Lulić

1972 in Wien geboren, lebt und arbeitet in Wien.

Marko Lulic untersucht in seiner Arbeit unter anderem die Verhältnisse von Ideologie und Architektur. Hauptsächlich ein Installations- und Videokünstler, inkorporiert er politische Fragen in seine Arbeit. Vom Beginn seiner Karriere an hat er kuratiert und sah das immer als eine erweiterte Form seiner künstlerischen Praxis an. Seit 1998 kokuratierte und kuratierte er zahlreiche internationale Ausstellungen, wie beispielsweise Belgrade Art Inc., Secession, Wien (2004); Zidovi na ulici / Walls in the Street, Museum of Contemporary Art, Belgrad, in Kooperation mit Siemens Arts Program, München (2008) und kuratierte Garage 98, Mackey Apartment House, MAK Center, Los Angeles (1998); Precise Models, Remont Galerie, Belgrad (2004); Sozialer Raum, Temporary Space, Wien (2009) und Bodies and Fractured Spaces, Austrian Cultural Forum, New York (2009).

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Senn

Schleifmühlgasse 1A, 1010 Wien
www.galeriesenn.at
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Künstler

Anja Kirschner
David Panos

 

The Last Days of Jack Sheppard

Die Filminstallation „The Last Days of Jack Sheppard” bezieht sich auf die mutmaßliche Begegnung des englischen Kriminellen Jack Sheppard mit Daniel Defoe, dem „Ghostwriter’ seiner Lebensgeschichte, die vor dem Hintergrund von Englands erster Finanzkrise, der South Sea Bubble des Jahres 1720, stattfindet. Kurz nach Sheppards Tod wurde seine Biografie zum Vorbild für die Figur des Macheath in „The Beggar’s Opera“ von John Gay, die wiederum Bertolt Brecht in seiner Dreigroschenoper adaptierte.
Der „kritische Kostümfilm“ setzt sich aus einem bruchstückhaften Gefüge von historischen, literarischen und populären Quellen zusammen und erforscht die Verbindungen zwischen Repräsentation, Spekulation und den Diskursen von populärer und elitärer Kultur, die sich im frühen 18. Jahrhundert abzuzeichnen begannen und heute noch relevant sind.

„The Last Days of Jack Sheppard” wird zusammen mit Kulissenbauelementen, historischen Drucken und Publikationen zu Jack Sheppard präsentiert. Dieses Blanklegen der Elemente, die der Struktur des Films unterliegen, spielt mit dem Begriff der „historischen Konstruktion“ und trägt zur Interpretation der im Film enthaltenen Referenzen bei.

Ursula Mayer

 

Ursula Mayer

Die in London lebende Künstlerin Ursula Mayer beschäftigt sich vorwiegend mit dem Medium Film. In ihren jüngsten Arbeiten demontiert sie Elemente der filmischen Erzählung. Ihre Filme stellen neben cinematische Konvention zeitlicher Linearität, auch die Bildproduktion an sich in Frage. Durchzogen von avantgardistischen Referenzen loten ihre Filme die Grenzen und Möglichkeiten der performativen und dramaturgischen Inszenierung aus.
2007 wurde sie mit dem Otto Mauer Preis ausgezeichnet. Kürzliche Einzelausstellungen waren: Frame, Frieze Art Fair, London; Kunstverein Hamburg, Whitechapel Art Gallery, London; ICA, Institute of Contemporary Arts, London; Lentos, Museum of Modern Art, Linz; Gruppenausstellungen u.a. in der Bonniers Konsthall, Stockholm, Basel Kunsthalle, PS1 New York, Tirana International Art Biennale, Estuaire Biennale, Nantes and Athens Biennale.

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Krobath Wien

Eschenbachgasse 9, 1010 Wien
www.galeriekrobath.at
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Künstler

Richard Artschwager
Rudolf Hausner
Ferdinand Kriwet
John Miller
Kenneth Noland
Albert Oehlen
Josephine Pryde
Christoph Steinmeyer
Lawrence Weiner
Christopher Williams

 

Filmschönheit

1995 haben Chris Williams und ich anlässlich einer gemeinsamen Ausstellung im Wexner Center in Columbus/Ohio eine kleine Veranstaltung mit Freibier gemacht. Beteiligt waren neben den Flicker- Filmen von Tony Conrad und Peter Kubelka unter anderem eine Fernbedienung, eine dicke Glasscheibe, Mickey Rourke und das Publikum. Das hat gut funktioniert, und deshalb habe ich für diese Ausstellung Chris Williams nicht nur in die Auswahl der Künstler, sondern auch in die Planung einbezogen.
Neben ihm und mir sind Lawrence Weiner, Christoph Steinmeyer, Kenneth Noland, Rudolf Hausner, Josephine Pryde und John Miller vertreten. Abgesehen von den beiden verstorbenen Kollegen haben wir die Arbeiten auf die zugrunde liegende Idee abgestimmt und teilweise dafür produziert. Da alle Beteiligten sich von Berufs wegen mit Schönheit befassen und das Thema Film ist, haben wir den provisorischen Titel „Filmschönheit“ gewählt. Er darf nicht laut ausgesprochen und nicht gedruckt werden. Die Ausstellung vermeidet das Bezugnehmen auf bestimmte Filme, Regisseure usw. und konzentriert sich auf die Frage, wie Schönheit in den Film rein und aus dem Film raus kommt.

Albert Oehlen

 

Albert Oehlen

*1957 Krefeld
Ausstellungen (Auswahl) 2009 Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris. Tate Modern, London. Kunsthaus Graz. White Columns, New York. 2008 Tbilisi 4. Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien. Kunstmuseum Luzern. Galerie Max Hetzler, Berlin. 2007 Hamburger Bahnhof, Berlin. Gagosian Gallery, New York. 2006 Whitechapel Gallery, London. Galerie Mezzanin, Wien. Luhring Augustine, New York. 2005 Museum of Contemporary Art – North Miami. Kunsthalle Nürnberg, Nürnberg. Museum für Gegenwartskunst, Basel. Thomas Ammann Fine Art AG, Zürich. 2004 Secession, Wien. ICA, London. 2003 Biennale de Lyon. Hamburger Bahnhof, Berlin. 2001 Art & Public, Geneva. 1999 Kunsthalle Basel.

Öffnungszeiten

Di-Fr 11-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Mezzanin

Getreidemarkt 14, 1010 Wien
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Künstler

Erik Aalto
Martin Murphy
J.D. Walsh

 

Lapsed Cinematic

These artists live in the wake of the lapsed cinematic. That is to say, simply, that the linear spectacle of classical, cinematic narrative has expired. Erik Aalto, Martin Murphy and J.D. Walsh, are unique in their endeavor to find new meaning in the syntax of installation and moving image, finding themselves at the forefront of both art and cinema in this “Lapsed Cinematic” moment. A characteristic that seems to separate them is their insistence on putting the viewer at the center of the experience. The artists are comfortable navigating this subjective hall of mirrors, created by the viewer’s projected desires. These artists are willing to validate this aspect of human nature, thus mining a new paradigm for the moving image. Aalto invites the viewer to enter his cryptic, yet pop-cultural schematic installation, which traces the interaction between three characters embodied in the abstract forms of a pyramid, circle and square. Murphy is concerned with culturally shared memory and epistemological perceptions of time, exemplified by his work in which one moment of an automobile accident is extruded into an endless moment. Walsh captures a “synaesthetic system between the sound and the image” as he is "tuning meaning" through his dexterous editing and collapsing of visuals, gesture and sound.

Tony Oursler

 

Tony Oursler

Tony Oursler, geboren 1957 in New York, lebt und arbeitet in New York. 1979 California Institute for the Arts, B.F.A.; 1977 Gründung der Punk-Band „Poetic” mit seinen Freunden Mike Kelley und John Miller. Einzelausstellungen (Auswahl): Kunstmuseum Bonn; Centre Pompidou, Paris; Whitney Museum, New York; Tate Liverpool; Konsthall Stockholm, Landesmuseum Joanneum, Graz; Jeu de Paume, Paris; Hirshhorn Museum, Washington D.C.; Museum of Modern Art, New York; Kunsthaus Bregenz.
Der Video-Sound- und Installationskünstler Tony Oursler ist bekannt für seine Videoprojektionen auf plastischen Objekten mit theatralischen Monologen. Seine Themen kreisen um psychologische, seelische und körperliche Zustände des Menschen.

Öffnungszeiten

Di-Fr 11-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Steinek

Eschenbachgasse 4, 1010 Wien
www.galerie.steinek.at
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Künstler

Madeleine Berkhemer
Inci Eviner
Ana Rito

 

RTM – LIS – IST > VIE

Die vom italienischen Installations- und Videokünstler Fabrizio Plessi kuratierte Ausstellung „RTM – LIS – IST > VIE“ will insgesamt drei weibliche Künstler zusammen präsentieren, deren Arbeit typische – sozusagen alltägliche, geschlechtsspezifische – Situationen von Frauen reflektiert, die sich zwischen Anpassung und Identitätsfindung, Wünschen, Träumen und Phantasien bewegen.
Madeleine Berkhemer (*1973) aus Rotterdam lotet in ihren Skulpturen und Performances Tabuzonen aus, die junge portugiesische Künstlerin Ana Rito (*1978) wiederum versucht in ihrem „Puppe Project“ das Frauenbild in Bezug zu Blickkonstruktionen zu setzen und die türkische Medienkünstlerin Inci Eviner (*1956) arbeitet in ihrer Videoinstallation, welche sich an Tapeten und türkischen Kacheln orientiert, mit Identitäten von Frauen.

Fabrizio Plessi

 

Fabrizio Plessi

Der 1940 in Reggio Emilia geborene, in Venedig lebende Fabrizio Plessi hat Zeit seines künstlerischen Lebens an der Entwicklung der von den elektronischen Technologien getragenen virtuellen Imagination gearbeitet und gilt als Begründer der Videoskulptur. Er hat der zeitgenössischen Kunst damit neue zukunftsweisende Wege erschlossen.

Von 1990 bis 2000 lehrte er an der Kunsthochschule für Medien in Köln, wo er den Lehrstuhl für „Humanisierung der Technologie“ innehatte.

Öffnungszeiten

Di-Fr 11-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Mario Mauroner

Weihburggasse 26, 1010 Wien
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Künstler

Karthik Pandian
Mathias Poledna

 

KARTHIK PANDIAN / MATHIAS POLEDNA

Für seinen Beitrag zu curated by_vienna 2010 hat Mathias Poledna den in Los Angeles ansässigen Künstler Karthik Pandian zur Zusammenarbeit an einer Installation. Ausgehend von ihrem gemeinsamen Hintergrund im Medium Film werden die Künstler eine neue Arbeit produzieren, die sich mit der zeitlichen Struktur filmischer Repräsentation auseinandersetzt. Die Installation wird sich über den Hauptraum der Galerie erstrecken und dabei die Geschichten von Architektur, Ausstellungsgestaltung und kommerzieller Bildproduktion thematisieren. Die Künstler werden dafür einen neuen 35mm Film produzieren dessen einzelne Kader auf Dias übertragen werden. Der knappe Moment, den der Film aufzeichnet, entfaltet sich über eine Dauer von mehreren Wochen, wobei jeden Tag lediglich ein einziges Bild in fortlaufender Reihe zu sehen sein wird. Diese Ausstellung markiert die erste Zusammenarbeit der beiden Künstler, die unterschiedlicher Generationen von primär im Medium Film arbeitenden Bildproduzenten angehören. Mathias Polednas jüngste Einzelausstellung war Anfang 2010 im Portikus, Frankfurt zu sehen. Karthik Pandian wird im Rahmen dieses Projektes erstmals in Europa ausstellen; eine Einzelausstellung seiner Arbeit wird im Herbst 2010 in Midway Contemporay, Minneapolis zu sehen sein.

Mathias Poledna

 

Mathias Poledna

Mathias Poledna lebt und arbeitet seit 2000 in L.A.
Im Rekurs auf das kollektive Bildgedächtnis der Massenmedien thematisiert Poledna wiederholt die Visualisierung historischer Konstellationen in politischen wie populärkulturellen Kontexten. Polednas jüngste Arbeiten setzen sich speziell mit Fragen der Re-Inszenierung von Geschichte auseinander. Actualité, Western Recording, Version und Crystal Palace sind seine bekanntesten Filmproduktionen. Einzelpräsentationen widmeten ihm das MUMOK, Wien (2003), das Witte de With CCA, Rotterdam (2006), das Hammer Museum, L.A. (2007), das New Museum, N.Y., (2008), das MOCA, Chicago (2009) und der Portikus in Frankfurt (2010).

Öffnungszeiten

Di-Fr 11-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Meyer Kainer

Eschenbachgasse 9, 1010 Wien
www.meyerkainer.com
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Künstler

Christoph Girardet
Matthias Müller
Harry Kramer
Wolfgang Ramsbott

 

Contre-jour

Bei der Präsentation der Arbeiten von Christoph Girardet/Matthias Müller und Harry Kramer/Wolfgang Ramsbott geht es um die Gegenüberstellung von Künstlerpaaren, die in ihrem gemeinsamen Werk eigenständige Positionen in eine Synthese überführt haben. Seit 1999 arrangieren Girardet/Müller Found-Footage-Motivketten aus Bildern des großen Kinos und verweben diese teilweise mit eigenem Material. Ihre Loops generieren komplexe neue Bedeutungszusammenhänge und rufen gleichzeitig Erinnerungsbilder in uns auf.
Diesen aktuellen Arbeiten gegenübergestellt ist die historische Position von Kramer/Ramsbott aus den frühen 60er Jahren. Ihre Filme beziehen ihre suggestive Kraft und Dynamik aus harten Licht- und Schattenbildern und der treibenden Rhythmik des unterlegten Jazz.

Stephan Reusse

 

Stephan Reusse

Medienkünstler, lebt und arbeitet in Köln. Studium an der HBK Kassel/Freie Kunst bei Harry Kramer (1980/86) und an CALARTS Los Angeles (1988/89) – lehrte an der California State University Long Beach, Los Angeles (1999) und der Kunsthochschule für Medien in Köln (2000/06) – Ausstellungen u. a.: 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa/Japan (2009); „Transparency“, Prag/Tschechische Republik (2009); Nam June Paik Art Center, Korea (2008); Residenzgalerie Salzburg (2006); Kasseler Kunstverein (2004/2008); Kunsthalle Rotterdam (2003); Staatsgemäldesammlung, München (1998).

Öffnungszeiten

Di-Fr 11-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Lukas Feichtner Galerie

Seilerstätte 19, 1010 Wien
www.feichtnergallery.com
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Künstler

Andreas Bunte
Rainer Kamlah
Aernout Mik
Erik Schmidt
Katharina Sieverding
Gregg Smith

 

I remain silent

Der in Berlin lebende Künstler Erik Schmidt zeigt eine Auswahl filmischer Arbeiten, die sich mit der unterschiedlichen Darstellung und Nutzung von Räumen auseinandersetzen. Der Raum selbst ist hier als Kategorie nicht mehr als eine Abstraktion – also scheinbar eine unbegrenzte Vorgabe – und funktioniert auf biografischer, architektonischer oder sozialer Ebene.
Mit der hier präsentierten Auswahl verbindet der Künstler die unterschiedlichen räumlichen Ebenen. Der agierende Mensch taucht in dokumentarischen Bildern auf oder wird in stark ästhetisierten, fiktiven Sequenzen gezeigt. Die Räume bilden zunächst eine Oberfläche, auf der sich die Personen bewegen und ausbreiten.
Vor allem die gewählten Bildausschnitte lenken die subjektive Wahrnehmung, innere und äußere Blicke wechseln sich ab und bilden einen narrativen Verlauf.
Die Narration entsteht so aus den Bildern, die speziell das Medium Film produzieren kann: Sie sind fragmentarisch zusammengefügt, sie wiederholen sich oder werden in einer Überlagerung gezeigt.

Erik Schmidt

 

Erik Schmidt

Erik Schmidt, geboren 1968 in Herford (Deutschland), lebt und arbeitet in Berlin.
Während sich Schmidts malerische Position stets an der Materialität der Farbe und ihrer Struktur orientiert, steht in seinen filmischen Arbeiten zumeist der performative Akt im Vordergrund. Bereits in seinen früheren filmischen Arbeiten begriff Erik Schmidt das Performative als essentiellen Punkt und setzte seine Person selbst als Protagonist ein.

Schmidt war in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, darunter: Galerie Krinzinger/Wien, carlier|gebauer/Berlin, Praz-Delavallade/Paris, Galería Soledad Lorenzo/Madrid, Elizabeth Dee/New York, MARTa Herford, Kunsthalle zu Kiel, Kunstmuseum Bonn.

Öffnungszeiten

Di-Fr 12-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Krinzinger

Seilerstätte 16, 1010 Wien
www.galerie-krinzinger.at
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Künstler

Sonja Gangl
Nilbar Güres
Nicolas Jasmin
Ivan Moudov
Paul Pfeiffer
Renata Poljak
Nives Widauer

 

Physikalität in Sport und Beruf

Seit der Auseinandersetzung mit Genderthemen in der Kunst und einem gesteigerten Bewusstsein für mediale Körperdarstellungen im öffentlichen Raum gewann die Rolle von Physikalität zunehmend an Bedeutung. Obwohl der Fokus auf unterschiedliche Genderkonstellationen mittlerweile allgemein verbreitet ist, setzen sich KünstlerInnen und MedientheoretikerInnen weiterhin mit der Funktion von Physikalität auseinander, die mit zahlreichen werbetechnischen Strategien und ihrer Einforderung des „perfekten Körpers“ einhergeht.
Die Arbeiten in der Ausstellung beziehen sich auf das freudianische Lust- und Realitätsprinzip und fokussieren auf körperliche Aktivitäten in Sport und beruflichem Alltag, bei denen das Lustprinzip nur zu einem geringen Teil erfüllt werden kann. Was für BetrachterInnen lustvoll erschienen mag, führt zu extremer körperlicher Anstrengung und einem ständigen Gefühl des Versagens. Die Ausstellung zeigt Videoarbeiten, in denen Körper in höchstem Maße gefordert sind, um die ihnen in unterschiedlichen sozialen Kontexten zugeschriebenen Rollen zu erfüllen.

Walter Seidl

 

Walter Seidl

Walter Seidl wurde 1973 in Graz geboren und studierte Amerikanistik, Kulturwissenschaften und Zeitgeschichte (Promotion) an den Universitäten Graz, New York, Paris und Seattle (u.a. Studium der Fotografie). Seidl realisierte diverse künstlerische Projekte und Ausstellungen in Europa, USA und Japan. Seine Artikel werden regelmäßig in österreichischen und internationalen Kunstzeitschriften publiziert. Seit 2004 betreut er die Kunstsammlung der Erste Group. Der Künstler, Autor und Kurator lebt in Wien.

Öffnungszeiten

Di-Fr 11-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Ernst Hilger

Dorotheergasse 5 , 1010 Wien
www.hilger.at
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Künstler

Isabelle Cornaro
Claudia Kugler
Alexandra Leykauf
Kathrin Sonntag

 

OFF

EK: Eine achtundvierzigstel Sekunde lang ist es dunkel, eine achtundvierzigstel Sekunde ist ein Bild belichtet. Das ist für unser Hirn eine interessante Bewegungsart.
[...] Es „sieht“ das Schwarz kontinuierlich, während dasselbe Hirn das „Bild“ als kontinuierlich, wenn auch „flimmernd“, sieht. Ein polyphoner Eindruck. [...]
AK: Der Reiz, der das Hirn träumen macht, liegt in dem rasanten Wechsel?
EK: Der aber bei zwei Stunden Filmlänge eine ganze Stunde Dunkel (das Hirn arbeitet autonom) und eine ganze Stunde lang Bild (das Hirn antwortet auf Reize) ergibt.
AK: Und das ist besser als die Wirklichkeit?
EK: Viel besser.

(Alexander Kluge im Gespräch mit Nobelpreisträger Prof. Dr. Eric Kandel, aus: Alexander Kluge „Geschichten vom Kino“, 2007, S.42/43)

Anhand unterschiedlichster Medien wie Zeichnungen, Fotografien, Diaprojektionen und Videoloops untersuchen die ausstellenden Künstlerinnen die Mechanismen des Kinoapparats. Durch die Aufschlüsselung von Schnittfolgen und suggestiver Lichtregie, das Herauslösen einzelner, ikonischer Bildmotive werden die Methoden der Inszenierung hinterfragt, wird einer Ästhetik des Filmischen nachgespürt.

Nadim Vardag

 

Nadim Vardag

Nadim Vardag (geboren 1980 in Regensburg) lebt und arbeitet in Wien. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und in Wien. Nadim Vardag untersucht in den unterschiedlichsten Medien wie Installationen, Zeichnungen, Filmen oder Videoloops die Konstruktion medial vermittelter Bilder und hinterfragt die Mechanismen von Kino- und Filmproduktion.
Er stellte unter anderem im Augarten Contemporary (2009), im Künstlerhaus Stuttgart (2008), im Kunstverein Braunschweig (2006), bei Georg Kargl Fine Arts (2006-2010) und in der Generali Foundation (2006) aus. 2009 gewann er den BC21 Belvedere Art Award.

Öffnungszeiten

Di-Fr 11-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Georg Kargl

Schleifmühlgasse 5, 1010 Wien
www.georgkargl.com
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Künstler

Ulf Aminde
Douglas Gordon
Marlene Haring
David Lamelas
Hito Steyerl
Arnold von Wedemeyer
Carey Young

 

Ständige Rezeption

Die Ausstellung zeigt Werke, die sich mit Fragen von subjektiver und öffentlicher Wahrnehmung in Film und Kunst beschäftigen. Dabei reicht die Skala von der abstrakten Geste zum dokumentarischen Video, das alles verbindet, was es kann: in einer totalen Wahrnehmung. „Reception Area“ meint die Schaltstelle zwischen Kunden und Geschäft, Kapital und Werk. Der erste Kontakt. Was der Betrachter wahrnehmen soll, ist meist nur das Bild oder der Film; doch verändert die Umgebung und die allgemeine Aufnahme des Werkes die Bedeutung einer Arbeit in der individuellen Wahrnehmung.
Diese Ausstellung geht von dem Rechteck als Fläche, die klassischerweise im Kino als Leinwand ins Auge fällt, als erste „Reception Area“ aus. Sukzessive erschließt sich die zweite Bedeutung von „Rezeption“ als Informationsverarbeitung in einer erweiterten Wirklichkeit der Galerie, die filmisch wie performativ untersucht wird.

Clemens von Wedemeyer

 

Clemens von Wedemeyer

Clemens von Wedemeyer, geboren 1974 in Göttingen, Deutschland, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (Prof. Astrid Klein). Er gewann zahlreiche internationale Preise, wie den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen (2005), den VG-BILD-KUNST-Preis für experimentellen Film, München (2002), oder den Marion-Ermer-Preis, Leipzig (2002). Clemens von Wedemeyers Arbeiten wurden in Einzelausstellungen unter anderem in Institutionen wie dem PS1 MoMA, New York (2006), dem Kölnischen Kunstverein (2006), dem CGAC, Santiago de Compostela (2008) oder dem Barbican Arts Centre, London (2009) gezeigt. Von Wedemeyer nahm ebenfalls teil an der Moskau Biennale (2005), der Berlin Biennale (2006), am Skulptur Projekte Münster 07 und an der Sydney Biennale (2008). Er lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig.

Öffnungszeiten

Di-Fr 11-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie nächst St. Stephan

Grünangergasse 1/2, 1010 Wien
www.schwarzwaelder.at
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Künstler

Catherine Borg
Ingo Giezendanner GRRRR
Manuel Knapp
Karina Nimmerfall
Amy Yoes

 

Drawn to Architecture

Ihrer Programmlinie folgend, befasst sich die Galerie Grita Insam im Rahmen des Projektes curated by_vienna 2010 mit der Recherche eines Dialoges von Arbeiten mit räumlicher, architektonischer Struktur und animierten Bewegungsbildern.
Die Auswahl, die gemeinsam mit der New Yorker Künstlerin Amy Yoes getroffen wurde, konzentriert sich dem folgend auf künstlerische Konzepte, die diese Themen mit den Mitteln der Zeichnung, der Animation behandeln und sie Installationen, Skulpturen und Zeichnungen gegenüberstellen. Die meisten Arbeiten dieser Ausstellung sind in situ entstanden und vereinen eine Vielfalt an künstlerischen Konzepten. So werden großflächige Zeichnungen mit Objekten, Installationen und Skulpturen wie auch durch Projektionen und Monitore ein dichtes Bild an unterschiedlichen künstlerischen Medien ergeben.

Amy Yoes

 

Amy Yoes

Das facettenreiche Oeuvre der Künstlerin Amy Yoes beinhaltet die Auseinandersetzung mit Malerei und Fotografie, genauso wie mit Installation, Video sowie Skulptur, wobei ein grundsätzliches Interesse an dekorativer Formensprache und architektonischem Raum ihr gesamtes Werk durchzieht. Sie wuchs in Houston, Texas auf und verbrachte viele Jahre in Chicago. Seit 1998 lebt die Künstlerin in New York.
Ihre Arbeit wurde national wie international ausgestellt. In den letzten Jahren waren ihre Werke im Art in General, NY, Dumbo Art Center, NY, Socrates Sculpture Park, NY, Mildred’s Lane, Beach Lake, Pennsylvania, Artspace, New Haven, Connecticut, Galerie Stadtpark, Krems, Austria, Hales Gallery, London, UK, und Den Frie Udstillingsbygning, Copenhagen, Denmark zu sehen.

Öffnungszeiten

Di-Fr 11-18 Uhr
Sa 11-15 Uhr

 

Galerie Grita Insam

An der Hülben 3 / Seilerstätte, 1010 Wien
www.galeriegritainsam.at
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Sponsoren STADT Wien WWFF BM:UKK