KünstlerNadezhda Busheneva |
In Search of an AlternativeDie an dem Projekt beteiligten Künstler beschäftigen sich auf der Suche nach alternativen künstlerischen Lösungen mit dem Problem der Kontinuität in der zeitgenössischen russischen Kunst. Eindringlich spiegeln die Arbeiten von Nadezhda Busheneva, Alina Gutkina, Kirill Gluschenko und Arseny Zhilyaev die Entwicklungen der jüngsten Jahre und damit die Epoche der Stabilisierung der politischen Verhältnisse im postsowjetischen Russland wider. |
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Joseph Backstein*1945 in Moskau, lebt und arbeitet in Moskau |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 11-18 Uhr |
Galerie Grita InsamAn der Hülben 3 / Seilerstätte, 1010 Wien |
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KünstlerMircea Cantor |
Communism never happenedDie nach einem Bildtitel von Ciprian Muresan benannte Ausstellung zeigt Werke international bekannter zeitgenössischer rumänischer Künstler. Die Arbeiten sind nach dem Regimewechsel entstanden und verweisen auf den provozierenden revisionistischen Trend von Gesellschaften, in denen Geschichte vom Standpunkt parteilicher Interessen aus neu geschrieben wird. Mit der kommunistischen Vergangenheit ihres Landes konfrontiert setzen sich die Künstler mit den Schatten der Diktatur, ihren Avataren, Klischees, ihren Launen und Absurditäten, dem Lebensstil, der kafkaesken Atmosphäre und den fortwährenden Lügen auseinander. Wie um sich auf Dauer davon zu befreien, fordern die sie mit ihren Arbeiten die nachkommenden Generationen zu einer Reise durch diese vierzigjährige Wüstenei auf. |
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Ami Barak*1952 in Rumänien, lebt und arbeitet in Paris |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Charim Galerie WienDorotheergasse 12/1, 1010 Wien |
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KünstlerPravdoliub Ivanov |
ZwischenlagerSeit Jahrhunderten ist Wien kulturell geprägt durch seine Funktion als Tor zum Balkan. |
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René Block*1942 in Velbert am Niederrhein, lebt und arbeitet in Bremen und Berlin |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Galerie KrinzingerSeilerstätte 16, 1010 Wien |
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KünstlerStefania Batoeva |
An Elusive Object of ArtDas Projekt präsentiert sich als typische Anordnung von Kunstwerken im Raum. Der Schwerpunkt liegt auf dem Objektcharakter der Arbeiten, dem mit Ablehnung, Ironie und Verstörung begegnet wird. Die an der Ausstellung teilnehmenden KünstlerInnen haben diese Dimension einer Neueinschätzung unterzogen und neu gefasst, indem sie die Werke beschädigt oder umgeordnet haben. Sie finden den Objektcharakter von Kunstwerken ebenso abstoßend wie unvermeidlich. Das Projekt gründet in der unablässigen Auseinandersetzung der zeitgenössischen Kunst mit ihrer eigenen Materialität. Es veranschaulicht das Unbehagen osteuropäischer Künstler, die in der Regel vom Markt vernachlässigt werden und sich den materiellen Aspekten der Kunst und deren Verständnis als Ware zuwenden. |
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Iara Boubnova*Moskau, lebt und arbeitet in Sofia |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Galerie Dana CharkasiFleischmarkt 11, 1010 Wien |
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KünstlerArmen Eloyan |
EAST: EXCITABLE SPEECH: WESTDen Osten zu entführen mag vielleicht ein notwendiger, wenn auch post-romantischer, jedoch auch verzweifelter Wunsch sein, die Politik der Differenz und Aufspaltung im transeuropäischen Kontext zu überdenken. „Excitable speech“, an sich emanzipatorisch, bezieht sich auf die Grenzbereiche des Kaukasus und Eurasiens und zeichnet dabei ein Gebiet von Phantasmagorien, fiktiven Erzählungen und zweifelhafter Wirklichkeit auf, in dem Geschichte als Möglichkeit, als „abstammendes Element“, gar als Übung erscheint. Hier kommt die Ost-West-Begegnung als performativer und relationaler Akt zum Ausdruck – ein Übersetzungsfehler der Begrifflichkeiten –, in dem Sprache und Rhetorik als subversive Elemente der Nicht-Politik im Zuge der postimperialischen Eroberung und des heldenhaften Widerstands betrachtet werden. Die satirische Sufi Figur des Molla Nasreddin dient hierfür als Inspiration und Leitfaden durch das Vokabular von konkreten, historischen, aber auch fiktionalen und mystischen Sammlungen von vergangenen und gegenwärtigen politischen Gegebenheiten. |
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Adam Budak*1966 in Jaworzno, Polen; lebt und arbeitet in Graz und Krakau |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Engholm Galerie WienSchleifmühlgasse 3, 1040 Wien |
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KünstlerMetka Golec |
son:DA more items for the roomMit ihrer Ausstellung „more items for the room“ setzen son:DA ihre 2010 mit einer Computermaus entstandenen Zeichnungen von Gegenständen des Alltags fort, die nun im Realraum präsentiert werden. Die Zeichnungen werden als wichtiger erachtet als die realen Gegenstände. Mit den neuen Objekten definieren son:DA den Raum neu, gestalten ihn um und rekontextualisieren ihn. Die Installation oszilliert zwischen dem Realen und dem Artifiziellen, zwischen dem, was ist, und dem, was war. Sie wiederbelebt die Gegenstände, die den alten Raum ausmachten und definierten, bevor sich die Logik des White Cube durchsetzte. |
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Ivica Buljan*1965 in Sinj, Kroatien; lebt und arbeitet in Kroatien |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 11-18 Uhr |
Mario MauronerWeihburggasse 26, 1010 Wien |
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KünstlerAnetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová |
Material Culture / Things in our HandsKünstler und Künstlerinnen aus Osteuropa missverstehen, so scheint es jedenfalls, nicht selten die kritische Funktion der Kunst, wie sie sich im Westen etabliert hat. Statt Widerstand zu leisten oder die Regeln der kapitalistischen Gesellschaft zumindest zu unterlaufen, erliegen sie sichtlich den Verlockungen des Luxus und streben schamlos nach materiellem Erfolg. |
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Dessislava Dimova*in Karnobat (Bulgarien) 1976, lebt und arbeitet in Brüssel |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Christine König GalerieSchleifmühlgasse 1A, 1040 Wien |
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KünstlerFlaka Haliti |
Fade Up / Flash BackSanja Iveković (Kroatien), Flaka Haliti (Kosovo) und Hannes Zebedin (Österreich) verbindet das Interesse an politischen Fragen, die sie mit der Problematisierung der Beziehungen zwischen Öffentlichem und Privatem verknüpfen. Der Titel EAST BY SOUTHWEST bildete bei der Auswahl ihrer Arbeiten auch den geografisch-politischen Ansatzpunkt; es geht um gesellschaftliche Aspekte, zum Teil um historische Ereignisse, zu denen auch Kriege und deren Folgen zählen. Die Ausstellung verschränkt eine kritische Sicht auf das sozialistische Jugoslawien mit der Thematisierung von traumatischen Momenten während seines Zerfalls und schlägt zugleich einen Bogen zurück in die Vergangenheit österreichisch-jugoslawischer Geschichte. |
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Silvia EiblmayrLebt und arbeitet in Wien |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Galerie Martin JandaEschenbachgasse 11, 1010 Wien |
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KünstlerWojciech Bąkowski |
„Sei vorsichtig, denn es könnte sich sehr tief in dir einprägen.“Das Motto für die Ausstellung der vier polnischen KünstlerInnen stammt aus einem Gedicht Wojciech Bąkowskis. Die gezeigten Werke schwanken zwischen extremen menschlichen Leidenschaften wie Angst und Liebe. Die Gegenüberstellung dieser Emotionen lässt einen mit Spannung durchsetzten Raum entstehen, in dem der Zuschauer zum Teil tief bewegende dramatische Assoziations- und Bedeutungsströme empfängt. |
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Ewa Gorządek*1957 in Warschau, lebt und arbeitet in Warschau |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 11-18 Uhr |
Galerie SteinekEschenbachgasse 4, 1010 Wien |
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KünstlerVladimir Bulat |
ACTUALEuropa eine Stunde bevor, oder an der Grenze des Sonnenaufgangs ist es, was den real existierenden Sozialismus geprüft hat. Ein gescheitertes politisches Regime, welches seine Definition noch immer nicht finden kann. Es war ein Rausch gegen die Vergangenheit, den das Regime zerstören wollte, doch in seiner Beschränkung auf Verzerrung, schuf es aus der Vergangenheit einen Anlass für Nationalismus. Künstler waren in der ideologischen Propaganda äußerst involviert. Aber, und so soll es auch sein, sie erzwangen Unabhängigkeit, verteidigten ihre Individualität und realisierten, was Freiheit bedeuten könnte. Einige die emigrierten, erreichten diese Freiheit. (...)In der Vorstellung des Ostens sind Grenzen - politische, ethnische oder religiöse - ebenso allgegenwärtig, wie deren häufiges durchqueren. Die Freunde und die Eltern oszillieren zwischen Pendeln und Emigration, während die Künstler, über ganz Europa verstreut, sich solange frei fühlen, wie ihre Kunst von tatsächlichem Interesse ist. |
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Ion Grigorescu*1945 in Bukarest, lebt und arbeitet in Bukarest |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 11-18 Uhr |
Galerie MezzaninGetreidemarkt 14, 1010 Wien |
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KünstlerVlatka Horvat |
In The Future Everyone Will Be Anonymous For Fifteen MinutesGalerija Nova wurde 1975 in Zagreb gegründet. Obwohl es sich um eine staatliche Einrichtung handelte, hatte sie ein radikales Ausstellungsprogramm vorzuweisen: neben Künstlern der Avantgarde waren immer auch Nachwuchskünstler der damaligen Zeit vertreten. Seit 2003 wird Galerija Nova unter der Leitung des Kuratorenkollektivs What, How & for Whom [WHW] als städtische Non-Profit-Galerie geführt. 30 Jahre später spiegelt das Programm des WHW sowohl lokale zeitgenössische als auch historische künstlerische Praktiken wider, die von vorherrschenden/ Mainstream-Kulturschaffenden bis zuletzt ignoriert wurden. In the Future Everyone Will Be Anonymous for Fifteen Minutes ist keine historische Ausstellung über das Ausstellungsprogramm der vergangenen 36 Jahre. Zwar ist Ausgangspunkt die Betrachtung des institutionellen (sozialistischen) Rahmens, der die Produktion und Präsentation radikalen künstlerischen Schaffens erst ermöglicht hat, gleichzeitig wird aber auch sichtbar gemacht, dass sich die lokale Kunstszene – trotz des fehlenden kunstgeschichtlichen Diskurs, eines schlecht entwickelten Marktes sowie mangelnder offizieller, institutioneller Aufwertung – selbst tragen kann. |
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Ana Janevski*1976 in Belgrad, lebt und arbeitet in Warschau |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 11-18 Uhr |
Galerie Georg KarglSchleifmühlgasse 5, 1010 Wien |
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KünstlerBartosz Mucha |
Close to HomeDie junger polnischer Kunst gewidmete Ausstellung „Close to Home“ in der Lukas Feichtner Galerie vereint zwei Projekte: ein Projekt des Künstlerpaars Ania und Adam Witkowski (beide aus Danzig) und ein Projekt des Künstlers Bartosz Mucha (aus Krakau). Der Schwerpunkt beider liegt auf der Auseinandersetzung mit Wohnraum als „imaginärem Terrain“. Die drei Künstler, die alle 1978 geboren sind, arbeiten zu Hause. Ihre häusliche Umgebung ist von Wünschen und kreativen sowie psychologischen Spannungen geprägt, welche in den Objekten und sogar in der Art der Objekte, welche sie in diesem Zusammenhang produzieren können, ihren Niederschlag finden. Wie alle Künstler ihrer Generation auf der ganzen Welt träumen auch sie von einem eigenen Studio und der daraus resultierenden schöpferischen Freiheit. Die Multimedia-Installation der Witkowskis, Housemates, untersucht die Wohnung des Künstlerpaars bis in kleinste Detail und folgt einem ironischen Tenor, der im Titel der Collage Almost Paradise seinen Niederschlag gefunden hat. Die zentrale Arbeit der Installation Muchas ist die Publikation 52 Lazy Weeks, eine Sammlung von Skizzen und Plänen idealer oder fantastischer Wohnräume, die innerhalb eines Jahres entstanden sind, in dem der Künstler „nicht das Haus verlassen hat“. |
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Magda Kardasz*1967 in Warschau, lebt und arbeitet in Warschau |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 11-18 Uhr |
Lukas Feichtner GalerieSeilerstätte 19, 1010 Wien |
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KünstlerJiří Kolář |
Constructions and storiesDie Werkschau des Paares Běla und Jiří Kolář präsentiert einige außergewöhnliche, jedoch bisher kaum bekannte Exponate, die exemplarisch für die Inspiration und das kreative Flair stehen, die dazu beigetragen haben, dass sich das Künstlerpaar in der tschechischen Kunstszene etablierte und ihre Arbeiten in der Nachkriegszeit zu einem fixen Bestandteil der internationalen Szene der Conceptual Art wurden. |
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Marie Klimešová*1952 in Prag, lebt und arbeitet in Prag |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Krobath WienEschenbachgasse 9, 1010 Wien |
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KünstlerLiudvikas Buklys |
… sein Dasein verlässt und seine Gestalt der Erinnerung übergibt.Der Beitrag befragt das Verhältnis zwischen Objekt, Biografie, Erzählung und Ausstellung im Durchgang durch Werkfragmente zweier osteuropäischer Künstler aus verschiedenen Generationen und Ländern, des jungen litauischen Künstlers Liudvikas Buklys (*1984) und des slowakischen documenta-Teilnehmers Stano Filko (*1937), die um einen dritten, performativen Beitrag der kanadischen Künstlerin Michele di Menna (*1980) ergänzt werden. Das Storyboard: Biografie, Anekdote, Schatzsuche, Klassizismus, Sibirien, der Verwahrungsort, Farbe, das Gesamtkunstwerk, das Haus, das Es, die Erkenntnis, Pause, Sekt, prekär. Das Set: drei Latten, Weiß, Raketen, die Tasche, ein Statement, der Katalog, eine Langspielplatte, eine Animation, zwei Objekte, eine Geschichte, eine Performance, das, was bleibt. |
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Dünser/Kobald*1980 bzw. 1969 in Wien, leben und arbeiten in Wien |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Galerie Emanuel LayrAn der Hülben 2, 1010 Wien |
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ArtistsJudith Braun |
What about this.Judith Braun kommt aus New York, um Muster des Universums an den Wänden der Galerie anzubringen. Audrey Cottin hat Falten und Knoten gezeichnet, die den Windungen (und Verwindungen) des menschlichen Denkens nachspüren. Mariana Castillo Deball beobachtet die gefiederte Schlange Quetzalcoatl, wie sie ihre Flügel durch die Zeit hindurch ausbreitet. Flügel und Knoten treffen an der Wand aufeinander. Gintaras Didziapetris hat bisher eine Nummer des Magazins Ninety herausgegeben. Im Rahmen dieser Ausstellung beauftragt Ninety nun Elena Narbutaite, eine Serie von Bildern über ein archaisches Ritual, das Rauchen, zu machen. Nicholas Matrangas Beitrag besteht darin, ein Konzept zur Ausstellung zu verfassen. Alain Della Negra und Kaori Kinoshita wiederum haben vor Kurzem das Weltforum für spirituelle Kultur in Astana in Kasachstan besucht, wo sie ein Video über noosphärische Ökonomie und evolutionäre Algorithmen gedreht haben. All das trägt und singt Benjamin Seror – mehr oder weniger, wie es ein Franzose tun würde. |
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Raimundas Malašauskas*1973 in Vilnius, lebt und arbeitet in Paris |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Galerie Andreas HuberSchleifmühlgasse 6-8 |
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KünstlerDorota Jurczak |
Die Unsichtbaren VierDie Galerie Gabriele Senn zeigt Dorota Jurczak, Tomasz Kowalski, Philipp Schwalb und die Künstlergruppe „Strupek“. Diese Zusammenstellung soll die Bedeutung regionaler Eigenheiten (hier der polnischen Populärkultur) durch Kontraste und Übereinstimmungen zugleich sichtbar machen und auflösen. Besonderheiten des Stils, allzu leicht als Kennzeichen osteuropäischer Kunst gelesen, werden im unmittelbaren Vergleich zunächst klarer erkennbar. Dann aber wird deutlich, dass heute selbst die auffälligsten Indizien einer regionalen Prägung nicht mehr ohne den internationalen Austausch zu denken sind. Entfernung oder Nähe zur Quelle der Prägung, individuelle Ausrichtung der Aneignung, die alte und neue Deutung... all das wirkt zusammen und stört die einfache Einordnung zwischen fest und beweglich, modern und traditionell. |
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Roberto Ohrt*1954 in Santiago de Chile, lebt und arbeitet in Hamburg |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Galerie SennSchleifmühlgasse 1A, 1010 Wien |
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KünstlerPeeter Allik, Ana Bănică, Răzvan Boar, Harijs Brants, Alina Buga, Cătălin Burcea, Raul Cio, Nicolae Comănescu, Adomas Danusevičius, Teodor Graur, Ritums Ivanovs, Mihkel Kleis, Kaloyan Iliev - Kokimoto, Győrffy László, Oana Lohan, Peter Mintchev, Gili Mocanu, Sándor Pinczehelyi, Nedko Solakov, Roman Tolici, Ecaterina Vrana, Andrius Zakarauskas |
Porträts und Selbstporträts in PrivatsammlungenDie Ausstellung in der Galerie Knoll entstand aus einem Projekt, das sich mit dem Sammeln zeitgenössischer Kunst in Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien und Ungarn beschäftigt. Auf dieser Basis präsentiert die Ausstellung an die 30 Werke aus Privatsammlungen dieser Länder, wobei der inhaltliche Schwerpunkt auf Porträts und Selbstporträts liegt und im Speziellen Werke aus rumänischen Privatsammlungen vorgestellt werden. |
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Liliana Popescu*1975 in Bukarest, lebt und arbeitet in Bukarest |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 12-18 Uhr |
Knoll Galerie WienGumpendorfer Straße 18, 1060 Wien |
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KünstlerŽilvinas Landzbergas |
Die Zukunft ist jetztŽilvinas Landzbergas ist ein Künstler, der Träumen Gestalt gibt und dafür bekannt ist, den Betrachter in unheimliche künstliche Umgebungen zu versetzen, die gleichzeitig bekannt und fern scheinen. Als bildender Künstler mit Bühnenbilderfahrung erzählt Landzbergas mit seinen Skulpturen und Installationen Geschichten. Lose auf Science-Fiction-Literatur und -filmen basierend stellt die in der Ausstellung gezeigte Installation eine erfundene Geschichte vor, die mittels Animationen und Skulpturen in Szene gesetzt wird und die Zukunft der gegenwärtigen Gesellschaft in Frage stellt. |
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Laura Rutkutė*1974 in Vilnius, lebt und arbeitet in Dresden |
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Projektraum Viktor BucherPraterstrasse 13/1/2 |
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KünstlerinThea Djordjadze |
CasualtiesThea Djordjadzes Faszination für Funktionalismus und Formalismus ist in ihren Installationen unverkennbar. Die Arbeiten der Künstlerin zielen darauf ab, die Symbiose des vermeintlichen Widerspruchs von konzeptuellem und intuitivem Handeln aufzuzeigen. Wie ist es unabhängig ihres Nutzens um Funktion und Form bestellt? |
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Nicolaus Schafhausen*1965 in Düsseldorf, lebt und arbeitet in Rotterdam |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 11-18 Uhr |
Galerie Meyer KainerEschenbachgasse 9, 1010 Wien |
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KünstlerDaniel Knorr |
Dead Letter OfficeIm Gegensatz zu all den stereotypen Wahlmöglichkeiten, die das säuberliche geopolitische Rebranding des Ehemaligen Ostens (früher als fern und in seiner seltsamen Andersartigkeit als magisch angesehen, aber auch als irrational, arm, unterentwickelt und aufstrebend, als kleiner Bruder, der immer unterlegen sein wird) zu einem Naturpark des Allgegenwärtigen Westens (technologisch fortgeschritten, reich, überlegen, wenn auch nun in der Krise) und die ähnlich motivierte Trennung in Norden (kühl, dunkel, rational, teuer, protestantisch, alt, unablässig über eine sichere Zukunft nachdenkend) und Süden (warm, sonnig, emotional, billig, katholisch, jung, im Zustand eines selbstvergessenen ewigen mañana lebend) präsentieren, aber auch bezogen auf mögliche Kombinationen der oben genannten Himmelsrichtungen (Ost zu Südwest ist eine solche Mischung) gilt es eine stets und bewusst marginale Präsenz einzunehmen. Die Ränder im Süden, Osten, Norden und Westen bieten vorübergehend Unterschlupf, einen exklusiven Zufluchtsort, an dem wir nicht erklären müssen, wo wir hingehören möchten – zumindest bis man uns zu gehen auffordert. Die zerbrechliche Würde der Staatenlosen, der Exilanten, spricht uns mehr an als jegliche Vorstellung, unseren Körper und unseren Geist in bestehende politische Geografien einzuschreiben oder eine Nation oder Region zu repräsentieren – wie angenehm, amüsant, zivilisiert und traditionsreich einige Nationen und Regionen auch sein mögen. So sehr wir das Vergnügen des Reisens und die Freude an ungehinderter globaler Kommunikation zu schätzen wissen, würden wir doch lieber ein längeres improvisiertes Picknick am Wegesrand der Straße einnehmen. |
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Adam Szymczyk*1970 in Piotrków Trybunalski, Polen, lebt und arbeitet in Basel |
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ÖffnungszeitenDi-Fr 11-18 Uhr |
Galerie nächst St. StephanGrünangergasse 1/2, 1010 Wien |
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KünstlerinNil Yalter |
Fragments of MemoryNil Yalter ist gleichzeitig drinnen und draußen, setzt sich über geografische Räume hinweg. Sie hat die intellektuelle Freiheit, ihren Blick von Ost nach West und von West nach Ost zu richten. Nur eine universale Sprache der Kunst kann deren Unabhängigkeit von den Mechanismen der Repräsentation gewährleisten. Indem wir Kunst als einen Kompass benutzen, der uns in die Zukunft führt, zerstören wir unser dogmatisches Erbe. Die Veranstaltung „EAST by SOUTHWEST“ liefert einen Beitrag zum universellen Dialog in der zeitgenössischen Kunst und eröffnet neue kreative Horizonte. |
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Derya Yücel*1979 in Istanbul, lebt und arbeitet in Istanbul |
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eröffnet während: VIENNAFAIR
12.-15. Mai, 2011
Preview 11. Mai 2011
www.viennafair.at Fruits, Flowers and Clouds
12.-14. Mai 2011
www.fruitsflowersandclouds.at






































































































